Tag 25

Am Vormittag versuchte ich, uns für den morgigen Flug einzuchecken, was aber auch nach mehrfachen Versuchen nicht klappte. Als ich dann durch meine E-Mails ging, entdeckte ich eine mit der Mitteilung, dass der Flug in eine Gutschrift umgewandelt worden sei. Die Gefühle waren widersprüchlich – wenigstens solange bis ich merkte, dass ich die E-Mails von Qantas anstatt von Qatar gelesen hatte. Mit der richtigen Flugnummer klappte das Check-In dann ohne Probleme, ausser dass man uns auf den späteren Flug umgebucht hatte, was weniger Aufenthaltszeit in Doha bedeutet und wir dort jetzt um 06.00 Uhr morgens und nicht um Mitternacht ankommen.

Grant uns sein Sohn Nik sind gegen Mittag bei uns eingetroffen – leider ohne Wombats. Wendy hatte sich kurz vor der Abreise noch irgendwo eingegraben und Wazza war offenbar ganz verzweifelt. So brachte es Grant nicht übers Herz, sie zu trennen und hatte auch Angst, dass Wendy sich hier weggraben könnte, da sie begonnen hatte, selbständiger und unabhängiger zu werden. Er brachte dafür einige schöne neue Fotos mit, die Jara genießen konnte:

Gerade frisch geschlüpft. Da es nicht richtig laufen konnte und von der Mutter sitzen gelassen wurde, wohnt es jetzt im Haus neben dem Kamin unter einem Teddybär

Grant hat zwei grosse Metallscheiben im Garten, über die ich mich schon etwas gewundert hatte.

Eine über dem Pool, die andere über das Aquarium

Heute hat Grant uns die Geschichte dazu erzählt. Ein Furphy ist ein australischer Ausdruck für eine übertriebene Geschichte. Er stammt aus dem ersten Weltkrieg, als die Firma Furphy Wasser zu den verschiedenen Truppen und von diesen jeweils auch Geschichten zu ihren angeblichen Erfolgen brachte. Die Scheiben stammen von den alten Wassertanks. https://en.wikipedia.org/wiki/Furphy

Am sonnigen Nachmittag haben wir uns dann alle nochmals in den Park begeben und unser Völkerball gespielt, nachdem wir im Garten von Grant nunmehr sicherlich drei bis vier Paar Socken unwiederbringlich irgendwo im Unterholz oder unter dem Schuppen versenkt haben. Natürlich waren wir wie immer auch auf der Pirsch nach Wildlife

Auch die Kids haben den Auslauf genossen

Es gibt noch lustigere, wurden aber nicht für die Publikation freigegeben…

Am Abend haben wir nochmals über den Zaun ein Bier mit Grants Nachbarn getrunken und anschliessen mit Grant zu Abend gegessen (was auch nach australischen Covid-Verordnungen (1 Guest) erlaubt ist).

Nun sind wir – nicht nur wegen des Bieres und des Weisweins – etwas schwermütig. Die Puzzles sind zusammengeräumt und auch „Twister“ haben wir den Nachbarn zurückgebracht. Morgen können Jan und Jara dort im Garten noch eine Runde Ping Pong spielen, bevor wir dann spätestens um 15.00 Uhr 48 Murdoch Street verlassen und uns Richtung Flughafen begeben müssen.

Wir haben heute nochmals die aktuellen Covid-Zahlen von Australien angeschaut. Wir haben bei 26 Mio. Einwohnern 6359 bestätigte Ansteckungen und 61 Tote. Wir werden es trotzdem wagen, in die Schweiz zurückzukehren.

No worries

Ein Kommentar zu “Tag 25

  1. Have a safe trip home and happy landing – die Seele wird wohl eher länger benötigen, bis sie wieder ganz hier ist. Trotz schon längerer Gewöhnung reisse ich ab und zu mmer noch die Augen auf wenn so Dinge stehen wie: Der Verlad am Lötschberg und Vereinatunnel ist eingebrochen… how about that!! möchte man sagen – ja das ist doch ein gutes Zeichen…. ähm ja und die Wäschpi kämen zahlreich…. stand grad daneben…. think about it – coming back… (war nur ein hilfloses Witzchen) – es freuen sich auch ganz viele auf Euch – es soll ein wirklicher Trost sein – also es gilt – Merci and looking forward to have a beer together Helen and Phil

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