Ein richtiger schöner Tag mit blauem Himmel und warmen Wind. Brian meint, nirgends auf der Welt sei der Himmel blauer als in Australien, selbst in Irland nicht (wo er ursprünglich herkommt und später als Backpacker hier strandete). Wir haben heute seinen Sohn kennengelernt, der gerade die Räder von seinem Monstertruck wechselte. So ein grosses Off-Roader-Teil (so sieht er auch selber aus), mit dem man auch Campen kann (wenn man dürfte). Brian rollte nur kurz mit den Augen.
Jan und Jara waren kurz im Park Tennisspielen. Die Ausrüstung haben wir wiederum von Brian erhalten, der sich wirklich sehr um unser Wohlergehen kümmert. Den Kids hat’s Spass gemacht.

Heute haben wir auch das Mietauto abgeholt (richtig: Brian hat mich hingefahren). War nicht ganz komplikationslos, weil ich zum ersten Mal nach einem „Proof of address“ gefragt wurde. Natürlich steht weder im Pass, im Führerausweis, im internationalen Führerausweis, auf der Kreditkarte, auf dem Krankenkassenausweis oder sonst irgendwo eine schweizerische Adresse. Die Juniorkarte von Jan hat den Vermieter nicht besonders begeistert. Er liess sich aber trotzdem erweichen, nachdem ich irgendwo aus den Tiefen einer Cloud eine Natelrechnung vorzaubern konnte. Brian schüttelte nur den Kopf und meinte 1992 habe er in New York noch nicht einmal eine Kreditkarte gehabt, um ein Auto zu mieten… Nun ja, immerhin hat es geklappt (ein Bild vom Auto kommt morgen) und so habe ich versucht, mich an den Linksverkehr zu gewöhnen. Hat prima geklappt, aber ja, natürlich ist es mir wieder passiert, obwohl ich mir echt Mühe gegeben habe. Einmal links abbiegen und schon läuft der Scheibenwischer anstatt der Blinker…
Maja und Jara waren am Abend nochmals kurz im Park und haben nach den Kakadus Ausschau gehalten, die hier immer rumfliegen und uns am Morgen wecken:

Ansonsten verlief der Tag ohne Zwischenfälle. Das fehlende Puzzle-Teil ist aufgetaucht und weder an der Messer-Werfer- noch an der Jonglierfront gibt es Neuigkeiten oder Opfer zu beklagen. Wir haben wieder einmal den Grill angeworfen und ein kleines privates australisches Barbecue veranstaltet.
Auch wenn es Blog-Follower gibt, die unseren Filmgeschmack kritisch verfolgen, bleiben wir unserer Linie treu:
Ach, ja und dann hatten wir gerade eben noch Besuch von zwei freundlichen Polizisten. Jemand habe mitgeteilt, dass wir die Selbstquarantäne nicht eingehalten hätten. Waren aber sehr freundlich und verständnisvoll (sowohl wir als auch die Polizisten). Nachdem wir ihnen unser Einreisedatum, unsere Personalien, unsere Reisepläne (!) und unsere Nationalität mehrfach (nicht Sweden…) dargelegt hatten, haben sie sich wieder nett verabschiedet. So werden wir schauen, dass wir uns morgen rasch auf den Weg machen, bevor sich irgend jemand wieder was Neues ausdenkt, um unseren Aufenthalt abwechslungsreich zu gestalten.
No worries!
Can’t believe it – hello you dearests – auf unserer Sonnenwanderung heute in der Gegend – kein Mensch ausser ein paar Biker, meinte ich so spasseshalber zu Phil. Die Hobby-Polizisten haben jetzt viel zu tun (Autonummern notieren, Ansammlungen melden….). Hätte aber nicht erwartet, dass das auch bei Euch unten „Fäde zieht“… Schulhäuser eingezäunt (Klebeband, Absperrgitter), der Osterhase wird es schwierig haben resp. seine Fähigkeit, Haken zu schlagen kommt ihm zupass. Man wird ja irgendwie rührseliger oder die Emotionen verselbständigen sich manchmal… so hatte die Tagesschau Frau Katja Stauber gestern den letzten vor der Kamera. Der Rührpunkt war, dass sie ihren Ehemann Florian Inausen aufgeboten haben für die Laudatio und er sie dann eben auch in den Arm nehmen konnte. Mit den Rosen und eben diese Geste… und klar der Florian gab alles – er benutze Wort-Arabesken – schönes Wort. Hug the kids, take care and enjoy every minute – and yes a cookie a day (or Täfeli Schoggi) keeps the blues away – irgendwie so…. alles Liebe die Ollen
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